Es ist das, was sich sicherlich viele Menschen wünschen, sich des Lebens freuen. Dieser Wunsch wird jedoch nicht häufig direkt geäußert, sondern vielmehr die Wünsche, die bei Erfüllung zu mehr Lebensfreude führen. Da der Mensch jedoch immer das haben will, was er eben gerade nicht hat, ist es wichtig, sich über kleinere Dinge zu freuen. Denn sonst wird es schwer, Lebensfreude zu entwickeln, also dann, wenn man immer mehr will und nur dann zufrieden ist, wenn immer etwas Neues und Besseres dazu kommt.

 

Sei dankbar für das was Du hast

Häufig wird übersehen, dass man eigentlich alles hat, um glücklich zu sein. Wenn man zum Beispiel einen guten Beruf hat, jemand anderes aber etwas mehr Geld verdient, führt dies bei vielen Menschen zu einer gewissen Unzufriedenheit. Doch eigentlich müsste man zufrieden sein, dass man einen geregelten Job hat, mit dem man sich eine Wohnung leisten und auch alle anderen anfallenden Kosten bezahlen kann. Es sollte also sozusagen eine Ausgewogenheit zwischen Wünschen und Genießen sein, um glücklich zu sein. Diese Balance sollte angestrebt werden, was jedoch nicht ganz einfach ist.

Häufig sind es auch äußere Umstände, die diese Balance verhindern. Wenn man zum Beispiel sehr krank ist, steht die Erkrankung im Vordergrund und es wird weniger Zufriedenheit empfunden. Zudem haben wir auf diesen Umstand auch kaum einen Einfluss. Es gibt jedoch einige Faktoren, die wie sehr wohl beeinflussen können, um Lebensfreude zu empfinden.

 

Die Lebensfreudefresser aufspüren und beseitigen

Um Lebensfreude empfinden zu können, sollten die Ursachen identifiziert werden, die diese verhindern. Viele unglückliche Menschen wissen nämlich nicht einmal, warum sie eigentlich unzufrieden sind. Hierfür sollte ein Blatt Papier und auch ein Stift zur Hand genommen und ein ruhiger Ort aufgesucht werden. Nun sollte man sich ganz selbstkritisch einigen Fragen stellen, wie zum Beispiel: “Was macht mich unzufrieden?”, “Über was denke ich am meisten nach?”, “Welche Menschen machen mich traurig?” oder auch “Was wollte ich schon lange in meinem Leben ändern?”

 

Nutze die Strategie des Verzeihens um mehr Lebensfreude zu bekommen

Wenn man sauer auf einen anderen Menschen ist, der einem eigentlich am Herzen liegt, entsteht natürlich auch keine Lebensfreude. So ist es sinnvoller, die Strategie des Verzeihens zu verfolgen. Wenn anderen Menschen verziehen wird, werden anstelle von Wut eher Erleichterung und Gelassenheit empfunden. Zudem fühlt man sich auch körperlich deutlich entlastet, sodass der Druck in Bauch und Brust verschwindet und die Energie wieder fließen kann. Hierbei spielt es keine Rolle, welche der beiden Parteien Schuld an der Situation war. Wichtig ist nur, auch wenn man unschuldig ist, dass man sich wieder besser fühlt. Und das Verzeihen sollte ein erster Schritt auf den anderen zu sein, damit auf beiden Seiten irgendwann wieder Lebensfreude empfunden werden kann.

 

Setze Dich in Bewegung – lerne etwas Neues oder treibe Sport

Immer wieder ist davon zu hören, dass beim Sport Glückshormone freigesetzt werden. Daher kann auch eine sportliche Betätigung dabei helfen, sich besser zu fühlen. Wenn dann noch diverse Ziele erreicht werden, wie zum Beispiel eine bestimmte Anzahl an Kilometern zu schaffen beim Joggen, ist dies sicherlich eine sinnvolle Sache. Aber auch regelmäßige Spaziergänge im Wald oder an einem See eignen sich ideal, um zur Ruhe zu kommen und einfach mal den Gedanken freien Lauf zu lassen. Auch das Erlernen eines Instruments kann Lebensfreude aufkommen lassen. Wenn zum Beispiel ein Freund sehr gut Gitarre spielt, wird er sicherlich gerne helfen.

 

Ein positives Umfeld schaffen

Es gibt Menschen, mit denen man sich gerne umgibt, und dabei ein gutes Gefühl hat. Es gibt aber auch solche, die selbst keine positive Einstellung haben und den Gegenüber mit runterziehen. Diese Menschen sollten besser gemieden werden, und mehr Zeit mit positiv eingestellten Freunden unternommen werden. Auch hier kann das oben erwähnte Blatt Papier helfen. Denn hier kann aufgelistet werden, welche Menschen einen aus dem näheren Umfeld positiv oder negativ beeinflussen. Es ist wichtig Freunde zu haben, die für einen da sind, wenn es gerade mal nicht so gut läuft und nicht solche, die dann noch mehr schlechte Laune verbreiten.

Somit wird also klar, dass jeder Mensch Lebensfreude empfinden kann. Es muss nur ein gewisses Mittelmaß zwischen Zufriedenheit und eventuellen Wünschen vorhanden sein. Auch wichtig ist, dass man die Punkte aus seinem Leben drängt, die für schlechte Laune und Unzufriedenheit sorgen. Wenn man also zum Beispiel am Arbeitsplatz gemobbt wird und schon mit einem schlechten Gefühl auf dem Weg zur Arbeit ist, sollte die Arbeitsstelle zwingend gewechselt werden, sonst ist es kaum möglich, Lebensfreude zu empfinden. Denn schließlich verbringt man einen Großteil des Tages auf der Arbeit, auf der man sich natürlich so wohl wie möglich fühlen soll.

Lebensfreude ist also sozusagen, die vorhandenen Umstände im Leben so zu akzeptieren, dass man mit sich selber zufrieden ist, oder eben etwas an der Situation zu ändern, damit man sich besser fühlt.

 

Beitragsbild von Fuu J

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